Networkmarketing Und Coaching Im Online Business
Ganz besonderes faszinierte mich die Mitarbeiterführung, das Coaching oder Sponsoring, wie es auch genannt wird. Sehr schnell habe ich eines begriffen: ALLES, WAS MEINE DOWNLINES VON MIR LERNEN UND ZUM ERFOLG UMSETZEN KÖNNEN, KOMMT MIR DIREKT ZUGUTE! UND ALLES WISSEN UND ALLE IDEEN, DIE ICH AN MEINE UPLINES WEITERGEBE, SIND FÜR MICH VÖLLIG VERLOREN. Es hat keinen Sinn, einen neuen Mitarbeiter erst einmal herumwursteln zu lassen. Der Neue braucht vor allem eines dringend, und das ist Erfolg. Und mit dem Erfolg kommt auch automatisch das Geld. Denn, seien wir ruhig ehrlich, wer in diesen Zeiten nach einem neuen Beschäftigungsfeld Ausschau hält, hat entweder direkt vor Augen, dass in naher Zukunft sein alter Arbeitsplatz in Gefahr ist oder er hat ihn schon verloren. Aus dem Nichts heraus, eine – wenn auch eintönige – Arbeitsstelle aufgeben, nur um sich seine Träume zu verwirklichen, das tun die wenigsten. Aus unerfindlichen Gründen sah ich in meinem damaligen Beruf als Innenarchitekt eine Riesenkrise auf mich zukommen. Für jede kleine Garage braucht man in Deutschland einen Architekten, aber der Innenarchitekt wird nicht so ohne weiteres eingeschaltet. Die Luft in der Baubranche wurde immer dünner und die Plagegeister, die einen von vorneherein betrügen wollten, wurden immer mehr. Jede Menge Arbeit, und wenn es dann ans Bezahlen ging, musste man sehr viel Geduld haben. Sie können sich das vielleicht nicht vorstellen, aber wenn eine Baustelle OB (ohne Beanstandungen) abgeschlossen wird und dann nicht einmal nach drei Monaten die Honorare hereinkommen, ist das mehr als frustrierend. Schließlich führt der Weg an dem Rechtsanwalt nicht mehr vorbei. Es vergeht ein halbes Jahr mit hin- und her schreiben. Endlich der Gerichtstermin, Vergleich! Man bezahlt seinen Anwalt und die 50 % Gerichtskosten. Unter dem Strich bleibt außer dem gehabten Ärger nichts mehr übrig. +++ So wollte ich jedenfalls nicht weitermachen! Deshalb besuchte ich fleißig, wo immer es ging, die besagten Seminare. Ich reiste Anthony Kay förmlich hinterher. Ich hatte ein klares Ziel vor Augen: Spaß an der Arbeit haben, mit Menschen zusammen etwas Vernünftiges schaffen und mehr Zeit haben für meine beiden wunderbaren Töchter. Jetzt lag es an mir, dieses teuer erkaufte Wissen umzusetzen für meine Ziele. Ich wollte im Internet Marketing betreiben und zwar erfolgreich! Mein Traum war es, mit vielen Menschen aus verschiedenen Ländern arbeiten zu können.
Da, wo ich meinen Laptop öffne, will ich in meinem Geschäft sein. Das war meine Zielvorstellung. Unabhängig vom Land, vom Kontinent, unabhängig von irgendeinem Chef und unabhängig vom Wochentag oder der Stunde. Mein damaliger Stand in punkto Computerwissen war der, dass ich meinen ersten Computer 1994 auf den kanarischen Inseln gekauft hatte, ihn dann auch dort ließ und mich erstmals ab etwa Anfang 1997 ernsthaft mit der Materie auseinandersetzte. Alles, was mit Web-Design, E-Mails, Online-Grafik oder Präsentationen zu tun hatte, habe ich mir nach und nach erarbeitet.
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